Bernard Wolteche entstammt einer Musikerfamilie,
widmet sich jedoch zunächst dem Jurastudium, ehe er sich gänzlich der Musik
zuwendet. Die ersten musikalischen Schritte verdankt er dem Familienensemble,
umgeben von seinen Geschwistern und Eltern.
Seine Fachkompetenz reicht von der Pflege Alter Musik (Zusammenarbeit mit der
Ricercar Academy, dem Paul Dombrecht Consort, Il Fondamento, der Capella Amsterdam,
dem Ricercar Consort, der Pastorella, den Agremens...) bis in die Moderne (Konzerte
und Aufnahmen mit dem Ensemble Musique Nouvelle), wobei er hauptsächlich mit
kleinen Instrumental- und (oder) Vokalensembles arbeitet.
Seit 1994 ist Bernard Erster Cellist des Ensembles
Collegium
ad Mosam in Holland, welches sich dem Vokalrepertoire des Barock
widmet. Er spielte den Continuopart in den Passionen von Bach sowohl auf dem
Barockcello also auch auf dem modernen.
Als Solist fungierte Bernard Woltèche mit verschiedenen Orchestern.
Seit 1998 ist er bei Alain de Rijckere am
Königlichen
Musikkonservatorium von Brüssel Assistent für Kammermusik. In diesem
Rahmen hat er das Studio für Barockmusik gegründet, ein Ensemble mit der Auflage,
Instrumentalisten und Sänger zusammenarbeiten zu lassen (genauere Hinweise auf
web "Studio de Musique Baroque" via Menü linker Hand).
Der familienmusikalischen Tradition getreu lebt Bernard Wolteche mit seiner
Gattin
Sylvie
Stenuit und seinen Kindern (sie sind alle Musiker), auf dem Land im Brabant.
Sylvie Stenuit ist Sopranistin. Ihre Aufführungspraxis
reicht vom Barock (Tourneen mit der Truppe "Les Menus Plaisirs du Roy"…)
zur Moderne (CD-Aufnahmen mit Melodien von Karel Goeyvaerts, Aufführungen
von Werken Messiaens mit dem Pianisten David Miller, Zusammenarbeit mit
dem Ensemble "Launeddas" unter der Leitung von Jean-Pierre Peuvion und Mitwirkung
beim Kunstfestival von Niort-Frankreich), ohne die Oper zu vergessen (Opernstudio
an der Monnaie, ein Spektakel um die Hochzeit des Figaro,...). Zur Zeit
unterrichtet sie an der Musikakademie von Etterbeek (Belgien).